Auch diese Woche hat sich wieder einiges getan in der Spielewelt von Linux. Neben der kurzen Ankündigung zu Kelvin and the Infamous Machine gibt es auch Neuigkeiten für Zombie- und Shooter-Fans. Hier eine kurze Zusammenfassung der Highlights.

Kelvin and the Infamous Machine

Anfang dieser Woche haben wir berichtet, dass es neben Day of the Tentacle ein weiteres Adventure auf Linux geschafft hat. In Kelvin and the Infamous Machine müsst ihr euch auf eine Zeitreise begeben und dafür sorgen, dass euer Vorgesetzter Dr. Edwin Lupin nicht die Vergangenheit verdreht und große Erungenschaften der Kunst und Wissenschaft für sich beansprucht.

Headlander

Leider gibt es nicht nur positives zu berichten. Headlander, das neue Spiel von Double Fine Production wird nicht für Linux erscheinen. Obwohl sich der Entwickler bisher als sehr Linux-freundlich herausgestellt hat, wird es den 2D-Action-Plattformer nicht für das freie Betriebssystem geben. Grund dafür ist die Wahl von DirectX 11. Um eine OpenGL-Version des Spiels zu ermöglichen, müsste die ganze Engine umgeschrieben werden.

Eine gute Nachricht gibt es trotzdem: Double Fine möchte in Zukunft mit Hilfe der Unreal Engine entwickeln. Damit sollte es zukünftig weniger Probleme geben, wenn es um eine Linux-Version der kommenden Spiele geht.

Minecraft

Mojang, welche ja seit einiger Zeit zu Microsoft gehören, arbeiten an einem neuen Launcher für Minecraft, welcher auch ohne Java lauffähig sein soll. Da das gesamte Spiel aber in Java programmiert wurde und die Runtime somit vorausgesetzt wird, um überhaupt spielen zu können, stellt sich natürlich die Frage nach dem Sinn dieser Aktion. Auch wenn der alte Launcher vorerst noch funktionieren wird, so ist das für den neuen nicht garantiert.

Death Road to Canada

Zombie-Fans aufgepasst. Der Pixel-Zombie-Roadtrip Death Road to Canada wurde auch für Linux veröffentlicht. Das Spiel soll zuweilen recht brutal sein, sowohl in Bezug auf die Darstellgung, als auch auf den Schwierigkeitsgrad. Die Umgebungen werden per Zufall generiert. Einen lokalen Koop-Modus gibt es auch. Hier ist der Trailer zum Spiel:

Dead Pixels II

Noch mehr Zombies, noch mehr prozedural generierte Levels, all das bietet Dead Pixels II. Der erste Teil hat es leider nicht auf Linux geschafft, der zweite Teil soll aber für SteamOS erscheinen und wie auch Death Road to Canada einen lokalen Koop-Modus bieten. Es gibt zwar noch kein Release-Datum, die Systemvoraussetzungen für Linux stehen aber schon auf der Seite auf Steam.

Hard Reset Redux

Leider eine weitere schlechte Nachricht. Hard Reset Redux wird keinen Linux-Port bekommen. Auch wenn es einen Eintrag für eine Linux-Version auf SteamDB gibt, wird diese wohl nie erscheinen. Einer der Entwickler gab bekannt, dass sich der Aufwand wohl nicht lohnen würde, da das Spiel nicht erfolgreich genug sei.

Day of Infamy

Der Shooter im Setting des zweiten Weltkriegs ist im Early Access von Steam erhältlich. Auch wenn das SteamOS-Logo bisher noch fehlt, so lässt sich das Spiel auch über Linux kaufen, herunterladen und natürlich spielen. Day of Infamy war ursprünglich eine Mod für Insurgency. Die Standalone-Version bietet aber neue Waffen und Maps. Unschlüssige, die Insurgency bereits besitzen, können also erst einmal Probespielen und danach entscheiden, ob sich das Risiko für den Early Access lohnt.

Stardew Valley

Der von Harvest Moon inspirierte Farmer-Simulator Stardew Valley ist offiziell für Linux erschienen. Über das knuffige Pixel-Farm-em-Up haben wir ja bereits an anderer Stelle berichtet.

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