Mit Parkitect ist eine neue Freizeitpark-Wirtschafts-Simulation in der Entwicklung. Der Titel des frischen Indiestudios Texel Raptor aus Kanada soll frischen Wind in das, besonders in den 90ern beliebten, Genre bringen.

Freizeitpark mit Tiefgang

Parkitect legt seinen Fokus jedoch nicht nur in die Errichtung von Attraktionen, planen und anlegen von Achterbahnen und Bespaßung von Besuchern. Es geht einen Schritt weiter und verlangt von dem Spieler, dass er sich um Zugangsvoraussetzungen, Versorgungsketten, Gasttransport und einen einen einfach zugänglichen Park für seine Mitarbeiter kümmert. Dadurch gewinnt das Spiel nochmals deutlich mehr an tiefe, als die Theme Park- und Rollercoaster Tycoon-Serie, von der das Spiel maßgeblich beeinflusst wurde.

Parkitect begann als Experiment von Sebastian Mayer im TIGForums, da er das Verhalten von Achterbahnen studieren wollte. Nachdem er damit aber sehr gut zurecht kam und auch die Idee großen Anklang fand (aktuell umfasst der Thread 21 Seiten und wurde über 50.500 Mal gelesen), entschied sich Mayer das Experiment fortzuführen und zu einem Spiel auszubauen. Im August startete die Kickstarterkampagne, die im September 2014 erfolgreich gebaked werden und sein Ziel sogar 10 Tage vor Ablauf erreichen konnte.

Das Spiel soll im August 2015 als Early Access auf Steam erscheinen. Linux Support ist angestrebt, wobei verschiedene Stellen auf der Seite von einer Ankündigung sprechen. Mac und Windows-Support sind jedoch bereits gegeben. Das Spiel selber läuft unter der Unity-Engine, welche Linux voll unterstützt. Parkitect kann derzeit in verschiedenen Stufen, beginnend ab 15 US-Dollar, auf der Webseite gekauft werden.

Einen Trailer mit Pre-Alpha-Content gibt es ebenfalls bereits:

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Lerk!t
Lerk!t heißt im echten Leben Ben und hatte seine ersten Berührungen mit Linux auf dem Desktop bereits 2001 mit SuSE 7.1 und 2004 mit Ubuntu Warty Warthog. Seitdem ist Ben dabei und arbeitet inzwischen in der IT-Sicherheit auf Linux-Basis, wenn er sich mal nicht auf LAN-Partys herumtreibt. Ben spielt vorwiegend unter Linux.

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