Nachdem wir im Februar über die Veröffentlichung der Early Access-Version von Master of Orion berichteten, ist es nun endlich soweit. Ab sofort können interessierte Spieler das Spiel unter Linux installieren und versuchen die Galaxie zu erforschen und zu erobern.

Spionage-Update und Linux-Unterstützung

Die Early Access-Entwicklung ist bei Master of Orion in mehrere Phasen unterteilt. Heute wurde durch einen umfangreichen Patch der Sprung in Phase 3 gemacht. Für uns Linux-Spieler ist die wichtigste Neuerung natürlich die Unterstützung unseres Betriebssystems. Es gibt aber auch einige weitere große Neuerungen wie z.B. zwei neue Rassen und Spionage als neues Spielelement. Wer sich für alle Änderungen/Neuerungen interessiert, kann sie im offiziellen Changelog nachlesen.

Mit dem Master of Orion Reboot steht uns ein alter Klassiker in neuem Gewand ins Haus. Wer gerne 4X-Weltraumstrategie spielt, wird sich noch mit warmen Herzen an Master of Orion 1 & 2 erinnern. Für den neuen Teil wird die Unity-Engine genutzt und die Entwickler versuchen das Spiel in einem zeitgemäßen Gewand zu präsentieren.

Ihr werdet hier auf Games4Linux demnächst auch einen kleinen Early-Access-Preview lesen können und nach Erscheinen dann einen Test zum Spiel.

Hier ein Entwicklungs-Trailer zum Spiel:

Wer das Spiel jetzt schon kaufen möchte, sollte daran denken, dass es sich um eine Early Access-Version handelt und noch nicht fertiggestellt ist.

Ansonsten: Viel Spaß beim Erforschen und Erobern! 🙂

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Arndt
Meine ersten Linuxerfahrungen konnte ich vor Jahren mit einer alten Suse Linux Edition machen. Seit Anfang 2014 bin ich nun privat komplett zu Linux umgestiegen und habe es seitdem nicht bereut. Beruflich bin ich als Entwickler im SAP-Umfeld unterwegs und habe dort teilweise auch mit Linux-Servern zu tun.

6 KOMMENTARE

  1. Hallo, ich schau hier immer mal sporadisch vorbei.
    Sehr interresantes Game.

    Welche Linux Distro ist für das Gaming eigtlich am besten geeignet?

    Nutzt ihr eigentlich mumble oder Teamspeak?

    • Hey,

      wir freuen uns, dass du immer mal vorbeischaust. 🙂

      Die meisten Spielehersteller empfehlen SteamOS und Ubuntu. Ich spiele unter Linux Mint und habe so gut wie keine Probleme damit. Eigentlich kann man alle von Ubuntu abstammenden Distributionen empfehlen.

      Wir haben einen Teamspeak-Server, soweit ich weiß. Mache sowas nicht so häufig. 😀

      Viele Grüße

  2. Na dann schau ich viellicht mal bald vorbei ;).

    Nur mag ich lieber vertrauenswürdigere Distros.
    OpenSuse (oder Debian Jessie) ist nicht so empfehlenswert?

    Grüße

    • Heyho :- )

      Also Debian würde ich weniger zum Zocken empfehlen, nicht weil es nicht gehen würde, sondern weil Debian viel mehr die beste Wahl für Server ist (ohne grafische Oberfläche). Gerade im Bereich Spiele wird von den Entwicklern oft „nur“ Ubuntu offiziell unterstützt, aber das heißt es läuft auch auf allen anderen Ubuntu-Abkömmlingen wie zB. Linux Mint.

      Für Umsteiger die auch Zocken wollen lohnt sich am meisten ein Linux Mint oder ein Standard Ubuntu. Die Frage ist eher, welcher Desktop einem besser gefällt. Die Bubbles links (Ubuntu) oder eine Menüleiste unten (Mint) :- )

      Ansonsten sind alle Distributionen vertrauenswürdig. Die Software ist ja bei allen „die selbe“ :- )) Die Frage ist eher, welche ist am einsteigerfreundlichsten :- )

  3. Hi, danke du diesen hilfreichen Input.
    Das Problem bei mir ist halt, das ich mehr auf den Sichherheitskram stehe und Ubuntu nicht vertraue. (Übler Schnitzer mit Amazon…)
    Natrülich hat man bei der neuen Distro das Opt-In um das zu deaktivieren.

    Ich habe schon Erfahrung mit OpenSuse. Sprich, bin kein blutiger Linux Anfänger ;). Habe auch andere Distros getestet, mir hat OpenSuse am besten gefallen. Ich möchte das Gamen und Normale Arbeiten evtl. trennen.

    Momentan verwende ich noch Windows7 zum Spielen und Linux für alles anderen Dinge. Nur langsam bin ich es leid immer auf die Updates etc. achten zu müssen.

    Dachte an ein Dualboot Mint ->Games und
    Suse -> Arbeiten, Surfen, Grafik usw..

    Oder Mint als Host (Gaming) und Suse (Büro) als Gast in einer VM.
    Was haltet Ihr davon?

    Wie sieht es eigentlich damit aus Palyonlinux, (Wine) und Steam in Firejail laufen zu lassen? Hat jemand Erfahrungen damit?

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