Ende Mai ist es soweit. Der bereits seit 2012 in Entwicklung befindliche Hybrid aus Tower Defense und Bullet Hell Shooter Excubitor erscheint auf Steam – dank Unity Engine auch für Linux.

Am 09. September starteten die Entwickler von Tesseract Interactive eine Greenlight-Kampagne auf Steam, welche am 02. Dezember im selben Jahr erfolgreich war. Das zunächst mit Microsofts XNA in C# entwickelte Spiel wurde bereits 2013 auf die Unity Engine portiert und wird nun am 26. Mai auf Steam veröffentlicht.

Die Lösung aller Energieprobleme

Excubitor findet im Jahr 2182 statt. Die von Albert Einstein und Nathan Rosen entwickelte Theorie der Wurmlöcher wird Realität und das Reisen über riesige Distanzen wird durchführbar. Mit den neu gewonnenen Möglichkeiten wird eine Galaxie entdeckt, die ein riesiges Planetensystem beherbergt. Den Mittelpunkt bildet ein gigantischer Stern der Baphomet genannt wird, tausendmal größer als unsere Sonne. Die Menschen finden ein Element welches die Lösung aller Energieprobleme zu sein scheint. Es kommt in Form von blau-violetten Kristallen vor, die Voidshards genannt werden.

Der Spieler erhält einen Notruf vom Planeten Farris im Baphomet-System. Als er diesem nachgeht, sieht er sich mit plötzlichen Angriffen konfrontiert. Von da an muss er von Planet zu Planet reisen und sich den Gegnern erwehren um die Geheimnisse hinter den plötzlichen Auseinandersetzungen aufzudecken.

 

Nicht nur für Strategen

Aus der Vogelperspektive manövriert man sich in klassischer Shoot-em-Up-Manier über die Karte. Dabei stattet man im Level verteilte, bereits festgelegte Stellen mit Türmen aus. Diese sollen die auftretenden Gegnerwellen möglichst effektiv dezimieren, bevor diese die Basis erreichen. Dabei kann man aus bis zu neun unterschiedlichen Typen wählen.

Im Gegensatz zu klassischen Tower Defense Spielen kann man in Excubitor aktiv in das Geschehen eingreifen und die Feinde mit den eigenen Bordwaffen bekämpfen. Das Raumschiff lässt sich anpassen indem man aus 17 verfügbaren Waffen wählt mit denen man es ausstatten kann. Diese kann man zusätzlich aufwerten.

Auch die Effektivität der Türme lässt sich durch diverse Upgrades steigern. Neben den für Tower Defense typischen Gegnerwellen wird es auch Bossgegner geben, die laut Entwickler riesig sein und für epische Kämpfe sorgen sollen. Zudem wird es möglich sein, mit der Umgebung zu interagieren und sie zum eigenen Vorteil zu nutzen.

Das Bezahlsystem wird aus zwei verschiedenen „Währungen“ bestehen: die schon genannten Voidshards und Energie, mit der die Türme betrieben und verbessert werden. Mit den Voidshards kann man zwischen den Leveln neue Waffen und Upgrades kaufen. Die Energie zur Versorgung der Türme ist pro Karte festgelegt, kann aber durch Kraftwerke aufgestockt werden.

Das Spiel wird vier verschiedene Schwierigkeitsgrade bieten, darunter auch den Modus New Game+, welcher extrem schwer sein soll und geheime Waffen bietet.

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Dennis
Seit 2004 begeisterter Linux-Anhänger, spiele ich schon viel länger Videospiele. Angefangen hat alles mit einem Amiga 500 und einem Game Boy im Jahr 1990. Ich schlage mich momentan als ausgebildeter Mediengestalter durchs Leben, studiere nebenher Digitale Medien und interessiere mich sehr für IT-Sicherheit. Warum ich noch ein Windows auf meinem Rechner habe, ist mir mittlerweile schon entfallen, da ich es seit Monaten nicht mehr gestartet habe.

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