Neues von Abandon Ship. Der neue Exploration Trailer bietet weitere Einsichten in das kommende Spiel, und offenbart auch eine Teilveränderung der Spielmechanik.

Schon länger beobachten wir mit Vorfreude Abandon Ship, welches zur Zeit auf der Unity Engine von Fireblade Software entwickelt wird. Das Spiel verspricht Welterkundung, Segelschiffskämpfe, eine bodenständige Fantasywelt, eine fordernde Hintergrundgeschichte um einen Weltuntergangskult, prozedurale Inhalte und Roguelike-Elemente mit einem einzigartigen, an historische Ölgemälde erinnernden Grafikstil zu verbinden.

Gameplay-Trailer Nr. 3

Bisher haben wir über zwei Gamplay-Trailer berichtet. Im Combat Trailer ging es um den Kampf Schiff gegen Schiff. Der zweite Trailer namens «Sea Monsters & Doomsday Cults» brachte uns Seeungeheuer und die Hintergrundgeschichte näher. Das dritte nun erschienene Gameplay-Video befasst sich mit der Erkundung der Welt.

Keine Open World mehr?

Die Weltkarte von Abandon Ship ist ganz schön groß. Teile des Inhalts werden von der besagten Hintergrundgeschichte ausgemacht, der Rest wird prozedural erstellt, und soll für Abwechslung zwischen den Spielen sorgen. Dabei sollte die Welt ursprünglich eigentlich als offene Karte erkundet werden. Das Team um Gary Burchell entschied sich dann aber für eine andere Mechanik. Wenn sie damit richtig liegen, ist der Grund dafür der Beste, den man überhaupt finden kann: Es mache so einfach «viel mehr Spaß es zu spielen».

Von Ölbildern und Weltkarten

Anstelle der Open World ist eine in Regionen aufgeteilte Welt getreten. Jede einzelne Region ist zusammengesetzt aus mehreren Erkundungskarten. Diese können wir, wie der Name schon andeutet, direkt mit unserem Schiff erkunden. Dabei werden uns unbekannte Teile der Karte ganz stilecht als unbemalte Leinwand dargestellt. Die Ränder der Erkundungskarten bestehen dazu passend aus Bilderrahmen. Übergänge in Form von Seerouten zu anderen Karten gibt es nur an einigen Stellen. Dort befinden sich Tore, die sich erst durch die Erfüllung einer bestimmten Anzahl Ereignisse geöffnet werden müssen. Dadurch ist im Spiel ständig zu überlegen ob man noch eine Erkundungskarte weiter vorstoßen kann, bevor Reparaturen und Proviantauffrischung nötig werden, denn das Einladen von Speicherständen ist nach wie vor nicht möglich. Wenn der Captain stirbt, muss man neu beginnen. Allerdings bedeutet ein gesunkenes Schiff nicht gleich einen toten Captain. Es gibt immer die Möglichkeit sich mit einem Rettungsboot in Sicherheit zu bringen, um mit einem neuen Schiff, und neuer Besatzung wieder anzugreifen. Solange der Captain lebt, gibt es Hoffnung.

Wann kommt die Linux Version?

Wie Fireblade Software immer wieder betont, (hauptsächlich, weil ich nicht müde werde immer wieder zu fragen ;-)), wird die Linux Version im Anschluss an den Release der Windows Version portiert. Wann genau das sein wird, steht daher noch nicht fest. Aber gönnen wir einem kleinen Team alle Zeit, ein viel versprechendes Spiel wirklich perfekt zu machen!

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Nevertheless

Gefühlte 10% der neu erscheinenden Computerspiele erhalten 90% der Aufmerksamkeit. Selbst unter Linux wird der Markt immer unübersichtlicher.
Ich möchte hier unter anderem gern auf Spiele aufmerksam machen, die in meinen Augen einen genaueren Blick wert sind.

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